Gut behütet in Gold und Seide - Bischofsmitren aus dem Kölner Domschatz

Die vom 30. April 2018 bis zum 24. Februar 2019 laufende Ausstellung »Gut behütet in Gold und Seide ‒ Bischofsmitren aus dem Kölner Domschatz« zeigt Bischofsmitren des 18. bis 20. Jahrhunderts aus dem Bestand der Domsakristei und der Domschatzkammer.

Die Exponate veranschaulichen eindrucksvoll die Entwicklung von prächtigen Bischofsmitren des Rokokos über Exemplare des Historismus, die in Form und Gestaltung mittelalterliche Vorbilder imitieren, bis hin zur Moderne mit zumeist betont schlichten Formen. Viele der Mitren sind eng verbunden mit Kölner Erz- und Weihbischöfen des 19. und 20. Jahrhunderts und stehen somit auch exemplarisch für die Geschichte des Erzbistums Köln in den vergangenen 250 Jahren.
Neben Mitren werden in der Ausstellung erstmals auch der Bischofsstab, das Brustkreuz und der Bischofsring von Kardinal Meisner gezeigt, die von der Kölner Bildhauerin Hildegard Domizlaff geschaffen wurden. Der Bischofsstab ist eine Leihgabe von Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Er hatte ihn von Kardinal Meisner nach dessen Emeritierung als Geschenk erhalten. Brustkreuz und Ring stammen wie auch die ebenfalls in der Ausstellung präsentierte Mitra Kardinal Meisners aus dem Nachlass des Erzbischofs und gelangten in die Sammlung der Domschatzkammer.