01Schatzkammer ab 2. November 2020 geschlossen

Die Kölner Domschatzkammer bleibt aufgrund der aktuellen Lage ab dem 2. November 2020 bis auf Weiteres geschlossen.

02ausstellung / aktuelles

Sehen heißt Vergleichen ‒ Handschriften aus der Kölner Dombibliothek

Vom 21. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021 ist in der Kölner Domschatzkammer eine Ausstellung zu Gegenständen des liturgischen Gebrauchs und der…

03Ausstellungsräume

Im zweigeschossigen mittelalterlichen Sakristeikeller sind Insignien der Erzbischöfe sowie liturgische Geräte und Textilien zu sehen, in der Heiltumskammer die wichtigsten Reliquien des Domes. Die weiteren Räume widmen sich der Dreikönigenverehrung, den frühmittelalterlichen Frankengräbern und mittelalterlichen Skulpturen. In der sogenannten Bibliothek werden Wechselausstellungen gezeigt.

Schon seit dem 9. Jahrhundert ist für den Kölner Dom ein kostbarer Kirchenschatz bezeugt. Zunächst in der bereits 1212 erwähnten »Goldenen Kammer« aufbewahrt und zeitweilig öffentlich gezeigt, wurde der Domschatz Mitte des 19. Jahrhunderts in Räumen des nördlichen Querhauses erstmals museal ausgestellt.

Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 500 Quadratmetern sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde zu sehen. Handschriften werden aus konservatorischen Gründen nur zeitweilig und in kleineren Sonderausstellungen gezeigt.

Zu den bedeutendsten Stücken des Domschatzes zählen der Petrusstab und die Petrusketten. Bis zur Übertragung der Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln im Jahr 1164 waren sie die Hauptreliquien des Domes. Aus dem Reliquienschatz sind ebenso die beiden Kreuzreliquientriptychen, zwei Büstenreliquiare des 15. und 19. Jahrhunderts und der barocke Schrein des hl. Engelbert (1633) hervorzuheben.

Der vermutlich zur Weihe des Domchores geschaffene gotische Bischofsstab und das spätgotische Kurschwert um 1480/90 sind Insignien (Zeichen) der geistlichen und weltlichen Macht der Kölner Erzbischöfe.

Aus der umfangreichen Sammlung barocker Altargeräte und Messgewänder ragt der kostbare Ornat des Kölner Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach hervor, den er zur Krönung seines Bruders Kaiser Karl VII. 1742 in Paris in Auftrag gab.

Die historischen Gewölberäume mit Resten der römischen Stadtmauer, Säulen vom Vorgängerbau des Domes und die moderne Architektur zusammen mit der neuartigen Präsentation des Domschatzes lassen den Besucher die wechselvolle Geschichte der Kölner Kathedrale in eindrucksvoller Weise erleben.

04Infos & Preise

Domschatzkammer ab 2. November 2020 geschlossen

Die Kölner Domschatzkammer bleibt aufgrund der aktuellen Lage ab dem 2. November bis auf Weiteres geschlossen.

Erwachsene Regulär / Ermäßigt 6 € / 3 €*
Familienkarte Max. 2 Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre 12 €
Kombikarte Schatzkammer und Turmbesteigung 8 € / 4 €*
Kombikarte Familien Max. 2 Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre 16€

* Ermäßigung für Schüler, Studenten, Behinderte

Sie finden die Schatzkammer an der Nordseite des Domes (Bahnhofsseite). Im Dom befindet sich ein Eingang zur Schatzkammer im nördlichen Querhaus.

Die Schatzkammer ist behindertengerecht ausgestattet.