01 willkommen

Die Domschatzkammer ist geöffnet. Sie sind herzlich eingeladen, in den mittelalterlichen Gewölbekellern unter der Domsakristei die Schatzkammer des Kölner Domes mit kostbaren Reliquiaren, liturgischen Geräten und Textilien vom 4. bis zum 20. Jahrhundert zu entdecken.

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

02 ausstellung / aktuelles

Joseph Beuys. Frühe Jahre 1947–1955

Vom 24. März bis zum 24. Juli 2022 wird in der Kölner Domschatzkammer eine Ausstellung zum Frühwerk von Joseph Beuys (1921−1986) gezeigt. Anlass der…

03 Ausstellungsräume

Im zweigeschossigen mittelalterlichen Sakristeikeller sind Insignien der Erzbischöfe sowie liturgische Geräte und Textilien zu sehen, in der Heiltumskammer die wichtigsten Reliquien des Domes. Die weiteren Räume widmen sich der Dreikönigenverehrung, den frühmittelalterlichen Frankengräbern und mittelalterlichen Skulpturen. In der sogenannten Bibliothek werden Wechselausstellungen gezeigt.

Schon seit dem 9. Jahrhundert ist für den Kölner Dom ein kostbarer Kirchenschatz bezeugt. Zunächst in der bereits 1212 erwähnten »Goldenen Kammer« aufbewahrt und zeitweilig öffentlich gezeigt, wurde der Domschatz Mitte des 19. Jahrhunderts in Räumen des nördlichen Querhauses erstmals museal ausgestellt.

Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 500 Quadratmetern sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde zu sehen. Handschriften werden aus konservatorischen Gründen nur zeitweilig und in kleineren Sonderausstellungen gezeigt.

Zu den bedeutendsten Stücken des Domschatzes zählen der Petrusstab und die Petrusketten. Bis zur Übertragung der Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln im Jahr 1164 waren sie die Hauptreliquien des Domes. Aus dem Reliquienschatz sind ebenso die beiden Kreuzreliquientriptychen, zwei Büstenreliquiare des 15. und 19. Jahrhunderts und der barocke Schrein des hl. Engelbert (1633) hervorzuheben.

Der vermutlich zur Weihe des Domchores geschaffene gotische Bischofsstab und das spätgotische Kurschwert um 1480/90 sind Insignien (Zeichen) der geistlichen und weltlichen Macht der Kölner Erzbischöfe.

Aus der umfangreichen Sammlung barocker Altargeräte und Messgewänder ragt der kostbare Ornat des Kölner Erzbischofs Clemens August von Wittelsbach hervor, den er zur Krönung seines Bruders Kaiser Karl VII. 1742 in Paris in Auftrag gab.

Die historischen Gewölberäume mit Resten der römischen Stadtmauer, Säulen vom Vorgängerbau des Domes und die moderne Architektur zusammen mit der neuartigen Präsentation des Domschatzes lassen den Besucher die wechselvolle Geschichte der Kölner Kathedrale in eindrucksvoller Weise erleben.

04 Infos & Preise

Öffnungszeiten täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Domschatzkammer ist am Rosenmontag geschlossen, an den anderen Karnevalstagen aber geöffnet. Kurzfristige Änderungen an den Karnevalstagen sind möglich, daher bitte vor Ort nachfragen. An folgenden weiteren Tagen bleibt die Schatzkammer geschlossen: Neujahr, 11. November, Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester. 

Erwachsene Regulär / Ermäßigt 6 € / 3 €*
Familienkarte Max. 2 Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre 12 €
Kombikarte Schatzkammer und Turmbesteigung 9 € / 4,50 €*
Kombikarte Familien Max. 2 Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre 18 €

* Ermäßigung für SchülerInnen, Studierende, Menschen mit Behinderung (mit Ausweis)

Sie finden die Schatzkammer an der Nordseite des Domes (Bahnhofsseite). Im Dom befindet sich ein Eingang zur Schatzkammer im nördlichen Querhaus.

Die Schatzkammer ist behindertengerecht ausgestattet.